Der Schwarzwald im frühen 19. Jahrhundert. Gertrude, eine junge
Halbwaise, verdient sich als obdachlose Vagantin mühsam ihr Brot im
Grenzgebiet zwischen Baden und Württemberg.
Nur durch kleine Diebstähle und Gaunereien kann sie sich das kärgliche
Überleben sichern.
Dieses kümmerliche, aber auch durch Freiheit geprägte Leben am Rande der
Gesellschaft hat ein Ende, als Gertrude von ihrer Mutter an die
wohlhabende, umherziehende Wucherin Anna Blocher verschachert wird.
Einzig Gertrudes Liebe zu einem jungen Wilderer ermöglicht ein
Ausbrechen aus der von Härte, Entbehrung und sozialen Normen geprägten
Lebenswelt der Schwarzwaldbauern.
Doch dann fällt ein Schuss und eine Gewaltspirale nimmt ihren Anfang,
die alle Beteiligten in tiefste Abgründe reißen wird...
Die Simmersfelder Theaterproduktionen zeichnen sich seit Jahren durch
ihre Nähe zur Natur, ihre Ursprünglichkeit und ihre fesselnden Bilder
aus. Wie in den letzten Jahren hat sich die Kulturwerkstatt auch diesmal
wieder einen historischen Stoff aus der Region als Thema für das
Sommertheater genommen. Es erwartet Sie eine Kriminalgeschichte aus dem
vorletzten Jahrhundert, aufgeführt von einem Ensemble aus 40
Schauspielern und Musikern, die an herzzerreißender Spannung wohl jeden
"Tatort" überbieten kann...

Simmersfelder Sommertheater
Gertrude Pfeifflin.
Grenzgängerin.
Ein mord(s)spektakel
Regie: Isolde Alber
Dramaturgie: Roland Schweizer
Musik: Thomas Felder
Ensemble: Kulturwerkstatt Simmersfeld
Eine Neuinszenierung des Erfolgstückes v. Prof. Uli Rothfuß aus dem Jahre 1999.
Ob Sommertheater, Kölbachhaus oder Fest-Spiel-Haus. Simmersfeld ist eine Reise wert.
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